Trans*Inter*Dyke*-March Bremen

Die Dyke*Marches kommen nach Europa. Der größte Dyke*March ist der in Mexiko-Stadt und in Deutschland gibt es Marches in diesem Jahr (2018) in Berlin, Hamburg, Köln, Heidelberg, Nürnberg und Oldenburg.

In Bremen startet 2018 die Initiative für einen Trans*Inter*Dyke*March an der Weser. Die Idee ist simpel: Am Vorabend der CSD-Demo treffen wir uns und ziehen zu Fuß einmal durch die Innenstadt, werden sichtbar, bringen unsere Themen und Forderungen auf die Straße.

UPDATE 24.08. 8:30 :: Treffpunkt 17:45 Uhr Vorplatz Hauptbahnhof Bremen – angemeldete Route: Start 18:15 Uhr – Herdentor – Schüsselkorb – DOMSHOF (Kundgebung gegen 18:50 Uhr)Violenstraße – Domsheide – Ostertorsteinweg – Ulrichsplatz (Abschlusskundgebung gegen 19:30-19:45 Uhr) – Ende gegen 20:15 Uhr

tid_hb_route-zeitplan18_03

Wir freuen uns über Redebeiträge von: Queeraspora, Intersexuelle Menschen e.V., Menschen aus der T*I*D*-Initiative (Theo, Iwan, Swenja und Freddy) sowie Nike, Anne, Pe* und Doro.


Trans*, Inter* und Dykes* verbindet, dass sie in mehrfacher Form durch Sexismus und Heteronormativität begrenzt werden (sollen) in ihrer Selbstbestimmung und freien Entfaltung. In den CSD-Demos sind sie oft weniger sichtbar. Darum kann der Trans*Inter*Dyke*March auch sehr gut der Vernetzung und dem Empowerment für den CSD-Demozug am nächsten Tag dienen.


Dyke / Dyke* – die englische Form von Lesbe. In Verbindung mit dem intersektionalen Sternchen (Asterisk) wird deutlich gemacht, dass die in so kurzer Form zusammengefassten lesbischen, bisexuellen, queeren, homosexuellen, frauenliebenden Frauen vielfältige Körper und Biographien haben. Die Adjektiv-Aufzählung ist nicht abschließend gemeint. Asexuelle oder aromantische Menschen sind herzlich willkommen, ihre Aspekte und Erfahrungen einzubringen.

Trans* – Männer, Frauen und nicht-binäre Menschen, die in ihrer selbstgewählten, für sie passenden Form transitionier(t)en. Hier geht es um geschlechtliche Vielfalt unabhängig von Beziehungsformen und sexuellen Identitäten. Einige gebräuchliche Adjektive sind: transgender, transsexuell, transident, genderqueer, genderfluid, agender, neutrois.

Inter(*) – Männer, Frauen und nicht-binäre Menschen, die mehrdeutigere Geschlechtsmerkmale haben, als es in den bisherigen Lehrbüchern für „Männer“ und „Frauen“ vorgesehen ist. Auch hier geht es um die Akzeptant und Selbstbestimmung innerhalb der geschlechtlichen Vielfalt. Aufgrund der starken Stigmatisierung und auch weil manche Menschen es aufgrund von Tabuisierung oder verunklarenden Beschreibungen gar nicht von sich selbst wissen, sind inter Personen bislang wenig öffentlich sichtbar und in besonderem Maß auf solidarische Unterstützung angewiesen.

Advertisements