Trans*Inter*Dyke*-March Bremen

bi-visibility – enby-power – queer-energy

Die Dyke*Marches kommen nach Europa. Der größte Dyke*March ist der in Mexiko-Stadt und in Deutschland gab es 2018 Marches in Berlin, Hamburg, Köln, Erfurt, Heidelberg, Nürnberg und Oldenburg.

In Bremen startete 2018 die Initiative für einen Trans*Inter*Dyke*March an der Weser. Die Idee ist simpel: Unabhängig von der CSD-Demo treffen wir uns und ziehen zu Fuß einmal durch die Innenstadt, werden sichtbar, bringen unsere Themen und Forderungen auf die Straße.

2019 soll es nach dem Erfolg des letzten Jahres natürlich weitergehen. Deswegen streicht euch den diesjährigen Termin schon mal dick im Kalender an:

Samstag, 24. August 2019

Wir planen dieses Jahr eine ähnliche Route. Treffpunkt wird wieder vor dem Hauptbahnhof sein. Von da aus schlängeln wir uns zum Marktplatz/Bürgerschaft und die Abschlusskundgebung soll wieder auf dem Ulrichsplatz stattfinden.

Wir halten euch über diese Homepage und unsere Facebook-Seite natürlich auf dem Laufenden!


Trans*, Inter* und Dykes* verbindet, dass sie in mehrfacher Form durch Sexismus und Heteronormativität begrenzt werden (sollen) in ihrer Selbstbestimmung und freien Entfaltung. In den CSD-Demos sind sie oft weniger sichtbar. Darum kann der Trans*Inter*Dyke*-March auch sehr gut der Vernetzung und dem Empowerment für den CSD-Demozug dienen.


Dyke / Dyke* – die englische Form von Lesbe. In Verbindung mit dem intersektionalen Sternchen (Asterisk) wird deutlich gemacht, dass die in so kurzer Form zusammengefassten lesbischen, bisexuellen, queeren, homosexuellen, frauenliebenden Frauen vielfältige Körper und Biographien haben. Die Adjektiv-Aufzählung ist nicht abschließend gemeint. Asexuelle oder aromantische Menschen sind herzlich willkommen, ihre Aspekte und Erfahrungen einzubringen.

Trans* – Männer, Frauen und nicht-binäre Menschen, die in ihrer selbstgewählten, für sie passenden Form transitionier(t)en. Hier geht es um geschlechtliche Vielfalt unabhängig von Beziehungsformen und sexuellen Identitäten. Einige gebräuchliche Adjektive sind: transgender, transsexuell, transident, genderqueer, genderfluid, agender, neutrois.

Inter(*) – Männer, Frauen und nicht-binäre Menschen, die mehrdeutigere Geschlechtsmerkmale haben, als es in den bisherigen Lehrbüchern für „Männer“ und „Frauen“ vorgesehen ist. Auch hier geht es um die Akzeptant und Selbstbestimmung innerhalb der geschlechtlichen Vielfalt. Aufgrund der starken Stigmatisierung und auch weil manche Menschen es aufgrund von Tabuisierung oder verunklarenden Beschreibungen gar nicht von sich selbst wissen, sind inter Personen bislang wenig öffentlich sichtbar und in besonderem Maß auf solidarische Unterstützung angewiesen.

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